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Fälle Dingolfing, Iserlohn und Köln


Unsere Tricks und Tipps

Wichtig für Detektive sind ihre Büros. Dort können sie an den raffinierten Fällen arbeiten, Arbeitsmaterialien unterbringen, Ermittlungen organisieren, und, und, und…
Auch du solltest dir ein Detektivbüro einrichten. Das Büro dient unter anderem auch als Treffpunkt. Dort befinden sich die Kartei und die Bibliothek, vielleicht auch geheime Verstecke, wo ihr eure wichtigsten Unterlagen aufbewahrt. Am besten geeignet wäre ein Gartenhaus, Keller, eine Garage oder einen Wohnwagen. Falls ihr solch eine Räumlichkeit aber nicht auftreiben könnt, reicht auch das Zimmer von einem Mitglied. Dieses Zimmer könnt ihr im Nu zu einen perfekten Detektivbüro umbauen. Ihr könnt euren Raum individuell einräumen. Jedoch sind einige Dinge zu beachten:

Tür

Damit keiner unbemerkt in euer Büro eindringen kann, hängt am besten etwas über die Tür, was ein Geräusch macht, wenn sie geöffnet wird. Zum Beispiel eine Glocke. Markierungen am Türrahmen helfen dir die Größe Personen, die das Zimmer betreten, zu erkennen. Wenn ihr euer Büro verlasst, dann klemmt immer einen hauchdünnen Faden zwischen Tür und Türrahmen. Ist es heruntergefallen, wenn ihr zurückkommt, war jemand dort.

Schreibtisch

Auf eurem Schreibtisch müssen stets Schreibmaterialien vorhanden sein. Außerdem müssen vom Schreibtisch aus die Tür und das Fenster sichtbar sein, damit euch keiner bespitzeln kann. Am Schreibtisch müsst ihr immer hinter euch sehen können. Ein Spiegel kann euch dabei helfen. Einen versteckten Kassettenrekorder im oder unterm Schreibtisch kann Gespräche aufzeichnen.

Fenster

Das Fenster könnt ihr nutzen, um zu sehen, was sich draußen abspielt. Es sollte immer ein Fernglas griffbereit liegen. Einen Spion (so nennt man einen Spiegel, der an der Außenwand eines Fensters angebracht ist) könnt ihr draußen am Fenster anbringen, damit ihr immer alles im Blick habt. Außen unter dem Fenster könnt ihr Erdnussschalen verteilen. Dann hört ihr, wenn jemand durch das Fenster spitzeln möchte. Denkt auch bei euren Treffs daran, dass man durch Wände hören kann. Also stets leise sprechen.

Regal

Hier finden deine Bücher platz. Du solltest dir nach und nach eine richtige kleine Bibliothek anschaffen. Die Bücher sollten umfangreiche Themen haben, damit ihr alles nachschlagen könnt.

Wand

An den Wänden eures Büros sollte stets eine funktionierende Uhr hängen. Außerdem wäre ein Stadtplan oder eine Karte eurer Nachbarschaft nützlich. Gut ist auch ein Nachrichtenbrett (eine Pinnwand), wo Mitglieder Mitteilungen oder geheime Botschaften aushängen können. Die wichtigsten Detektivregeln könnt ihr an die Wand hängen, damit ihr immer daran erinnert wird. Natürlich könnt ihr eure Wände individuell gestallten. Auch Geheimverstecke hinter Bilderrahmen sind möglich.

Versteckte Kamera

Habt immer eine versteckte Kamera griffbereit, falls ihr eure Besucher unauffällig fotografieren müsst. Gut geeignet ist eine Schachtel. Denkt euch dabei eine tarnende Geste aus, für den Fall, dass die Kamera betätigt werden muss.

Schrank

Falls es in eurer Zentrale einen abschließbaren Schrank gibt, könnt ihr eure wertvolle Ausrüstung dort verstauen. Auch Fingerabdruckpulver oder Materialien für Geheimtinte kann dort Platz finden. 

Personen- und Adresskartei

In dieser Kartei archiviert ihr alle Daten, die ihr für eure Fälle und Ermittlungen zusammen tragt.

Geheimverstecke

In eurem Büro sollten auch Geheimverstecke für wichtige Unterlagen geben. Dazu dient zum Beispiel ein doppelter Boden in einem Papierkorb. In diesem Hohlraum können kleine Gegenstände versteck werden. Doppelte Böden kann man aber auch in Schubläden, in Kästen, etc. einbauen. Ihr könnt aber auch für ein unauffälliges Versteck normale Hilfsmittel nehmen. Macht ein Teil eurer Ausrüstung zum Beispiel in eine Müslipackung. Wer vermutet dort schon ein geheimes Versteck? In Büchern könnt ihr Papierblöcke herausschneiden und später dort kleine Dinge verstecken. Auch Ablenkungsverstecke sind sehr effektiv. Besorgt euch eine große Packung und schreibt ganz groß und auffällig "TOP SECRET" darauf. Natürlich kommt dort nur unwichtiges Zeug rein. Wer nun dein Büro durchsucht, der nimmt mit Sicherheit diese Packung.

Ist euer Detektivbüro komplett eingerichtet, kann es eigentlich losgehen. Euer erster Fall kann kommen...

 

Geheimverstecke

Geheimverstecke in der Zentrale

In deiner Detektiv-Zentrale musst du öfters mal Dinge verstecken, die nur du, oder deine Detektivkollegen sehen und finden dürfen. Dazu denkt euch am besten Geheimverstecke in eurer Zentrale aus. Hier einige Beispiele:

Geheimversteck Tisch:
Flache Gegenstände, wie zum Beispiel Disketten, kannst du mit Klebeband unter einem Tisch befestigen.

Geheimversteck Spülkasten:
Kleinigkeiten, die etwa so groß wie eine Filmdose sind, können in wasserdichte Tüten verpacken und vorübergehend im Spülkasten aufbewahren.

Geheimversteck Kassette:
Flache und sehr kleine Gegenstände, wie zum Beispiel ein Schlüssel, kannst du in einer Audiokassette verstecken.

Geheimversteck Klorolle, Fahrradpumpe, Fahrradlenker oder Bilderrahmen:
Geldscheine, wichtige Dokumente oder Papiere kannst du in einer Klorolle oder in/hinter einem Bilderrahmen platzieren. Wenn du sie geheim transportieren möchtest, dann ist der Fahrradlenker oder die Fahrradpumpe gut dafür geeignet.

Geheimversteck Papierkorb:
Der doppelte Boden Trick funktioniert noch sehr gut. Du kannst zum Beispiel in einen Papierkorb einen doppelten Boden einbauen und darunter wichtige und geheime Dinge verstecken.

Geheimversteck Karton:
Du kannst in einen Karton eine Kamera verstecken. Du musst dazu ein Loch in den Karton schneiden, damit du nachher eingreifen kannst, um den Auslöser auszulösen. Für das Objektiv muss natürlich auch ein vorhergesehenes Loch zugeschnitten werden.

Natürlich gibt es noch mehr Verstecke. Lass deiner Fantasie freien Lauf.
 

 

Verstecke an der Person

Damit du auch geheime Gegenstände, wie zum Beispiel Botschaften, mit dir tragen kannst, ohne dass sie gefunden werden, musst du kreativ sein. Hier wieder einige Beispiele:

Geheimnotizen kannst du in einen Kuli oder hinter einen Ansteckbutton stecken. Ein gutes Versteck liefert auch die Kaugummiverpackung.

Mit einem Pflaster kannst du zum Beispiel einen Schlüssel, an deinen Körper befestigen.

In die Streichholzschachtel kannst du ebenfalls einen doppelten Boden einbauen, Dieser dient für kleine Zettel.

Außerdem kannst du etwas innen an den Gürtel kleben, oder eine Schuheinlage aus Pappe schneiden und darunter im Schuh kleine Sachen verstecken. Im aufgerollten Ärmel oder Hosenaufschlag lassen sich ebenfalls gut Gegenstände verbergen. Natürlich gibt es auch andere Varianten, wie zum Beispiel kleine Gegenstände in ein Brötchen drücken. Diesen bekommt man sicher an seinen Ort. (Achtung: Brötchen natürlich nicht mehr essen!) In Jacken, Rücksäcken, Taschen, etc. kannst du geheime Verstecke einnähen. Selbstverständlich sind auch hier deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.
 

 

Gaunerverstecke aufsuchen

Nicht nur du, sondern auch Gauner überlegen sich, wie sie ihre geheimen Sachen transportieren können. Damit du sie besser finden kannst, sind auch hier ein paar Beispiele, wo Gauner ihre Sachen verstecken könnten:

Hohlraum
In Häusern einfach geheime Räume einbauen. Die falschen Wände lassen sich durch klopfen herausfinden. Es klingt hohl! Außerdem kannst du es auch durch ausmessen zweier Zimmer, die übereinander liegen, herausbekommen.

Doppelter Boden
Gauner haben oft doppelte Böden in ihren Koffern. Wenn du herausfinden möchtest, ob ein Koffer manipuliert ist, vermesse den Koffer innen, sowie außen.

Vergrabenes
Oft wird auch das erbeutete Geld vergraben. Damit du das finden kannst, mache den Wassertest! In frisch umgegrabene Erde sickert Wasser viel schneller ein.

Teppich
Der Trick ist zwar uralt, aber er wird noch verwendet: geheime Dokumente einfach unter den Teppich legen.

Goldschoko
Goldbarren werden oft als Schokolade getarnt. Diese bekommen Schokolade übergezogen.

Schwer geladen
Der Kofferraum eines Autos hängt unten ziemlich runter, aber der Kofferraum ist leer? Das Auto sollte man sich mal genauer ansehen! 

 

Am Tatort

 

Regeln am Tatort

 

Goldene Regel 1: Nur beobachten, nichts berühren! Untersuche die Umgebung des Tatorts zunächst nur mit deinen Augen. So vernichtest du nicht aus Versehen wichtige Spuren.

Goldene Regel 2: Alles genau fotografieren und notieren.

Goldene Regel 3: Spuren sichern! Zeichne eine Tatortskizze, miss Spuren aus, sichere Fingerabdrücke, verwahre Fundstücke, indem du sie in einzelne Plastiktüten verpackst. Notiere genau, wann und wo du sie gefunden hast.

Wenn du eine Tatortskizze entwürfst, dann notiere dir auch unbedingt folgende Punkte:

- Wie sieht der Tatort aus?
- Wie wurden Menschen, Möbel, Fahrzeuge, usw. vorgefunden?
- Welche Uhrzeit war es?
- War es hell oder dunkel?
- Wo haben sich die verschiedenen Gegenstände befunden?
- Welches Wetter hat geherrscht?
- Welche Spuren konnten sichergestellt werden?
- Welche Zeugen gibt es?

 

Spurensuche am Tatort

Wie die Regeln besagen, nichts am Tatort berühren, sonst kannst auch du Fingerabdrücke hinterlassen. Öffne Türklinken mit dem Ellenbogen oder mit Handschuhen. Durchsuche den Tatort, indem du ihn spiralförmig abgehst. Prüfe genau alle Möbelstücke und Gegenstände. Vielleicht kannst du Fingerabdrücke mit dem bloßen Augen erkennen. Wenn nicht, gehe, wie beschrieben bei Fingerabdrücken, anders vor. Frage dich, was der Täter angefasst haben könnte. Die in Frage kommenden Geräte musst du untersuchen. Hierbei mach dir genügend Notizen, damit du später ein Protokoll verfassen kannst.

Auffällig viele oder gar keine Spuren am Tatort

Dies ist meistens der Hinweis, dass der Einbruch vorgetäuscht wurde. Es gibt Menschen, die die Versicherung betrügen wollen, um so an Geld heranzukommen. Sie zeigen oft mit allen Mitteln, dass sie beraubt wurden und hinterlassen dabei viel mehr Spuren, als ein echter Dieb es tun würde. Andere wiederum vergessen, dass der Dieb, der z.B. im zweiten Stock einsteigt, entweder an der Hausmauer, am Fenster, auf dem Teppich oder auf dem Boden vor dem Haus Spuren hinterlässt. Wenn ein Beet unter einem Fenster liegt, durch das der Dieb angeblich gekommen ist, dann müsste auch ein bisschen Erde auf dem Fußboden des Zimmers liegen. Befindet sich dort keine geringste Spur, könnte das Verdächtig sein.

 

Fingerabdrücke
 

Was sind Fingerabdrücke?
 

Jeder Mensch hat ein Rillenmuster auf den Fingerkuppen. Sieh selbst - nehme eine Lupe und sehe dir deine Fingerkuppen mal etwas genauer an. Jeder Finger hat ein anderes Muster. Es gibt keine zwei Menschen, die dieselben Rillenmuster haben. Wenn du dir deine Fingerkuppen verbrennst, wächst sogar dasselbe Muster wieder nach. Deshalb ist der Fingerabdruck in der Kriminalgeschichte so wichtig. Sie sind ein Beweis, um Täter zu überführen.
Bislang wurde angenommen, dass sich der Fingerabdruck nicht verändern kann. In der Hautklinik in Bochum haben aber Wissenschaftler herausgefunden, dass sich mit der Zeit neue Rillen bilden. Das ist von Vorteil, denn nun zeigen die Abdrücke eine noch einzigartigere Wirkung.

 

Sicherung von Fingerabdrücken

Die Spurensicherung bei der Polizei sichert, wie der Name schon sagt, die Spuren an einem Tatort. Unter anderem auch die Fingerabdrücke. Mit starken Lampen sind sie auf der Suche nach Fingerspuren. Wenn sie erfolgreich sind, tragen die Fachmänner mit einem weichen Pinsel vorsichtig Pulver auf die Abdrücke. Danach ist er besser zu sehen. Auf hellem Untergrund verwenden sie dunkles Pulver und auf dunklem Untergrund helles Pulver. Nun werden sie noch fotografiert und schließlich mit einer Transparentfolie abgenommen und auf Spurenkarten gesichert. Natürlich werden auf den Karten die Daten des Abdrucks vermerkt.

Auch du kannst ganz leicht Fingerspuren sichern. Dazu benötigst du lediglich einen weichen Pinsel, Fingerabdruckpulver (du kannst auch feines Körperpulver verwenden oder du zerreibst Zeichenkohle oder eine Bleistiftmine zu Kohlestaub), Klebeband und kleine weiße oder schwarze Karten.

1. Abdrücke auf der Oberfläche mit einer starken Lampe suchen.
2. Wenn der Abdruck gefunden wurde, diesen mit Fingerabdruckpulver bestreuen oder mit dem weichen Pinsel vorsichtig auftragen.
3. Nun das überschüssige Pulver wegpusten oder ebenfalls mit dem Pinsel vorsichtig entfernen.
4. Nun den Abdruck mit Klebefolie sichern.
5. Und schließlich auf die Spurenkarte aufkleben. Am besten nimmst du bei dunklem Pulver eine helle Karte und bei hellem Pulver eine dunkle Karte. Am Ende schreibst du dir schließlich noch auf, wo du den Abdruck gefunden hast und was für Merkmale der Fingerabdruck besitzt.

 

Fingerabdrücke abnehmen

Du bearbeitest einen Fall und hast schon Verdächtige? Dann musst du seine Fingerabdrücke abnehmen. Dazu benötigst du Karteikarten, Stempelkissen, einen Stift und ein Lineal. Auf die Karten malst du zehn Kästchen. Für jeden Finger also einen. Beschrifte die Kästchen, damit du weißt, welcher Finger in welchem Kästchen ist. Nun rollst du jeden Finger zuerst von links nach rechts über die Farbe des Stempelkissens (ohne hin- und her zu reiben) und anschließend auf die Karteikarte. Am Ende schreibst du noch auf, was der einzelne Abdruck für Merkmale besitzt. Schleife, Bögen oder Wirbel. Natürlich dürfen Name und Adresse des Verdächtigen nicht fehlen.

Die Fingerabdruckkartei

In den Polizeipräsidien einer jeden großen Stadt gibt es riesige Fingerabdrucksammlungen, die dem Erkennungsdienst, einer Abteilung der Spurensicherung, unterstehen. Fingerspuren aus ganz Deutschland sammelt das BKA (Bundeskriminalamt) in Wiesbaden. Momentan sind ca. 2,5 Millionen Fingerabdrücke in der Personenidentifizierungszentrale gespeichert.
Es wäre sehr gut, wenn du dir auch eine solche Fingerabdrucksammlung anlegst. Natürlich nur im kleinen Stil. Dazu benötigst du einen kleinen Kasten, in dem du die Karteikarten einsortieren kannst. Dazu benutzt du am besten ein Register.

 

Vergleichen von Fingerabdrücken

Wenn du Fingerabdrücke vergleichen möchtest, dann musst du ihre Eigenschaften vergleichen. Bei Fingerabdrücken gibt es im Grunde nur vier verschiedene Rillengrundmuster.

1. Die Bögen, bei denen die Linien in der Mitte wie Brückenbögen verlaufen
2. Die Schleifen, bei denen die Linien in der Mitte an gebogene Haarnadeln erinnern
3. Der Wirbel, bei denen eine oder mehrere Linien in der Mitte einen geschlossenen Kreis bilden
4. Die Mischform, aus allen drei vorherigen Gruppen zusammen gemischt.

Neben den Rillenmustern gibt es meist noch eine Nebenform, die so genannten Deltas. Dort laufen die Fingerlinien zu einer Art Dreieck zusammen. Um sie nun zu vergleichen, ordne den die Fingerabdrücke in einer der Gruppen zu (Bögen, Schleife, Wirbel, Mischform). Danach untersuche die Deltas auf Besonderheiten und Zähle die Rillen zwischen der zentralen Form und des Deltas. Anschließend kannst du den Fingerabdruck noch nach Narben oder andere Auffälligkeiten untersuchen. Ganz Wichtig: notiere dir deine Ergebnisse.    

 

Was Fingerabdrücke alles verraten

Profis können einem Fingerabdruck ansehen, von welchem Finger und von welcher Hand sie stammen. Sie verraten, wer sich an einem bestimmten Ort aufgehalten hat. Mit ihrer Hilfe lässt sich auch die Identität eines unbekannten Toten herausfinden. Außerdem können Fingerabdrücke zeigen, was der Täter oder die Täterin gemacht hat. Wenn man einen Gegenstand in die Hand nimmt, hinterlassen die Finger andere Abdrücke, als wenn man mit den Fingern gegen etwas drückt. Handflächen hinterlassen dabei natürlich auch Spuren.

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